Volksschule Fürstätt

Erweiterungsbau in Massivbauweise - Stahlbetonbau

Umbauten und Modernisierungsmaßnahmen an den Bestandsgebäuden:

  • Energetische Modernisierung im Rahmen des Konjunkturpakets II
  • Umfangreiche Maßnahmen zur Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes
  • Verschiedene Umbauten im Bestand nach schulischem Bedarf

 

Bauherr: Stadt Rosenheim

Fertigstellung: Neubau Sommer 2012
Abschluss Brandschutzmaßnahmen geplant für 2014

Erweiterungsbau im Norden des bestehenden Schulkomplexes als 3-geschossiger Baukörper (ohne Unterkellerung) mit Durchdringung des vorhandenen Nord-Süd-Riegels der Schulanlage im südlichen Anschluss an die Turnhalle.

Der Neubau ist als einhüftige Anlage (Unterrichtsräume nach Süden zum Schul-Innenhof / Flure nach Norden zur Äußeren Münchener Straße) geplant.

Erdgeschoss Küche (mit Nebenräumen), Speisesaal, Musiksaal, Grundschulklassen (Ersatz Pavillon 3) und WC-Anlagen
Obergeschoss I Werk- und Werknebenräume, Informatikräume
Obergeschoss II Ganztagesklassen, Gruppenräume WC-Anlagen

Vertikale Erschließung (barrierefrei, z.T. auch für den Bestand) im Bereich Kreuzungspunkte der Flure Erweiterungsbau / Bestand. Um die barrierefreie Erschließung auch für große Teile des Bestandes gewährleisten zu können, sind die Stockwerkshöhen im Neubau an die vorhandenen Höhen im Bestand angepasst.
Flur Erweiterungsbau nach Norden (Schallschutz zur Äußeren Münchener Straße). Neue Schulräume nach Süden (ideale Ausrichtung zur Nutzung solarer Wärmegewinne) Variabler Bereich Speisesaal / Musiksaal (die beiden Räume können auch als ein großer Raum genutzt werden).

Durch den Abbruch eines baufälligen Pavillons und einem Teil des "Neubaus" wurde zur Unterbringung von vier Klassen während der gesamten Bauzeit ein temporärer Containerbau geplant und errrichtet.


Bestand:

Im Zuge des staatlichen Förderprogramms "Konjunkturpaket II" wurden sieben der acht Bestandsgebäude auf den Stand der ENEV 2009 modernisiert: 

  • Einbau neuer Fenster und Außentüren
  • Isolierung der obersten Geschossdecken / Speicherräume
  • Aufbringen eines Wärmedämm- Verbundsystems
  • Austausch der veralteten Beleuchtung gegen effizientere und energiesparende Leuchten
  • Einbau von Sonnenschutzanlagen

 
Im Bereich Brandschutz wurden und werden bis Ende 2013 noch gravierende Mängel beseitigt, u.a.:

  • Verbesserung der unzureichenden Fluchtwegesituation durch Einbau zweier Außentreppen und zusätzlicher Fluchttüren ins Freie
  • Interne Umbauten zur Schaffung sicherer Rettungswege und vorschriftsgemäßer Treppenräume
  • Erneuerung und Erweiterung der Brandmelde- und Alarmierungsanlage
  • Errichtung von Brandabschnitten einschl. Brandwänden, sowie Brand- und Rauchschutztüren.
  • Ersatz von unzulässig brennbaren Bauteilen wie z.B. Holzdecken im Verlauf von "notwendigen Fluren"

Umbauten im Bestand:

  • Erneuerung der Dächer auf dem "Altbau" und der "neuen Turnhalle"
  • Einbau einer neuen, ballwurfsicheren Decke in der "alten Turnhalle"
  • Verschiedene Umbauten im Gebäude zur Neuschaffung von Fach- und Gruppenräumen