Städtische Realschule für Mädchen / UNESCO Projektschule

Städtische Realschule für Mädchen
Ebersbergerstraße 13
83022 Rosenheim

Umbau und Erweiterung der städtischen Realschule für Mädchen. Ursprünglich ein klösterliches Ökonomiegebäude aus dem 19. Jahrhundert, 1964 erstmals  erweitert, ein weiterer Anbau folgt im Jahr 1978. Im Rahmen der Erweiterung der Schule zur R6 wurden in zwei Bauabschnitten folgende Maßnahmen realisiert:
1. Bauabschnitt:
Erstellung eines Verbindungsganges im 1. Obergeschoss zwischen den Anbauten von 1964 und 1978.
Neubau eines Klassentraktes mit 9 Klassen.
2. Bauabschnitt:
Umbaumaßnahmen im Bestand zum Nachweis des geforderten Raumprogramms für die R6. Neuordnung der Fachbereiche Physik, Chemie, Biologie, Werken und Zeichnen. Behebung der bislang nur geduldeten Mängel bei Brandschutz und Rettungswegen, barrierefreier Ausbau des gesamten Schulkomplexes. Das Schulgebäude stellt sich wie die Planungsgeschichte heterogen dar. Die vorhandenen Bauteile gingen in ihrer Gestaltung wenig aufeinander ein. Insbesondere gibt es keine Dachform, die sich zur Wiederholung, also zur Vereinheitlichung der Bauteile angeboten hätte. Unsere Entscheidung war deshalb, den neuen Klassentrakt heutiger architektonischer Auffassung entsprechend zu gestalten und ihn zurückhaltend dem Ensemble anzugliedern. Das Einfache und Klare in Grundriss, Erschließung und äußerer Gestalt verständlich und überzeugend herauszuarbeiten war unser Bestreben. Durch "Zitate" in Details, Materialien und Farben die bei allen vier Bauteilen wiederkehren werden, wird die fehlende Homogenität auf Zusammengehörigkeit auch optisch spürbar gemacht.

Auftraggeber und Bauherr: Stadt Rosenheim

Leistungsphasen 1-9
Fertigstellung 1. Bauabschnitt September 2003
Fertigstellung 2. Bauabschnitt Ende 2005

Eingang Musiksaal